iRobot Scooba 230

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Testbericht zu iRobot Scooba 230

Flächenleistung: 1-2 Zimmer
Saugleistung: ca. 14-20 qm
Arbeitszeit: ca. 45 Minuten
aktuell ausverkauft

Testbericht Zusammenfassung

Der Wischroboter ist aufgrund seiner geringen Größe gut geeignet für kleine Räume wie Küche oder Bad, wischt auch ordentlich in schwierigen Ecken. Leider ist genau seine geringe Größe und damit verbunden das Fassungsvermögen von Wasser und Akku sein größtes Manko. Die Ladezeit vom Akku in Relation zum Wischverhalten kritisch zu betrachten. Die Wischleistung vom Roboter ist nicht überzeugend, teilweise werden Böden sogar mit zu viel Wasser befeuchtet, was deren Zerstörung zur Folge haben kann. Das Gerät ist gedacht für kleine Flächen, die vorher schon gereinigt wurden - also keine Wunder erwarten.

Positiv

  • kleinster Wischroboter der Welt (17cm Durchmesser und 10cm Höhe)
  • geeignet für Badezimmer oder Küche, kleine Flächen
  • erkennt Treppenabsätze automatisch
  • angenehm leise
  • reinigt Holz, Parkett, Fliesen und auch hinter der Toilette
  • Startet auf Knopfdruck
  • Kommt auch in schwierige Ecken wegen seiner geringen Größe
  • Sehr effizienter Reiniger

Negativ

  • maximale Wischfläche ca. 14qm, ca. 45 Minuten Laufzeit
  • auffallend lange Ladezeit des Akkus, bei anschließend geringer Nutzungsdauer
  • oft bleibt Schmutz liegen, ohne vorheriges Saugen oder Fegen werden Haare oder Krümel hin und her geschoben und im Raum verteilt
  • bleibt oft hängen, umgeht keine Teppiche, sondern bleibt einfach stehen
  • hat keine Voreinigungsstufe
  • keine Programmierung möglich
  • keine automatische Rückkehr zur Ladestation
  • Ladenstation nicht kompatibel zu anderen iRobot Ladestationen (Lighthouse)
  • Öfter Durchbruch der Blase, die als Ventil zwischen Frischwassertank und Schmutzwasser dient
  • keine Fernbedienung zum Starten oder ad-hoc reinigen
  • Teilweise zu viel Wasser auf den Boden, was Holzfußböden beschädigen kann (besonders auf unebenen Flächen oder Fliesen mit vielen Fugen bleibt viel Wasser zurück)
  • Nicht geeignet für Laminat oder unversiegelte Holzböden
  • Ablagerung von Feuchtigkeit an den Sensoren kann zu Fehlfunktionen und Ausfall des Gerätes führen
  • Die zu wischende Fläche muss vor Einsatz des Wischroboters gesaugt werden, sonst wischt er nicht richtig und produziert Schlieren
  • Hohe Anfälligkeit der Frischwasserblase, geht schnell kaputt

Testbericht iRobot Scooba 230 - Nass-Wisch Roboter

Der Scobba ist der kleinste Nasswischroboter der Welt. Seine sehr geringen Dimensionen sind sowohl größte Stärke als auch größte Schwäche zugleich. Der Wisch-Roboter kommt gut auch in verwinkelte und schwer zu reinigende Bereiche, leider ist sein Wisch-Bereich dadurch begrenzt auf ca. 15-20qm. Er wischt gut, wenn die notwendige Vorarbeit geleistet wurde. Das bedeutet, vor dem Einsatz des Roboters muss der Boden gut gefegt oder gesaugt sein, da sonst alle Haare und Krümel nur im Raum verteilt werden.

Eine weitere große Schwäche ist der Akku, denn dieser ist nach den 20qm und c. 45 Minuten Arbeitszeit wirklich aufgebraucht – und zum Laden benötigt der Roboter c. 6 Stunden. Noch dazu fährt er nicht automatisch zur Ladestation, sondern muss manuell angeschlossen werden. Die Ladevorrichtung ist auch nicht mit anderen iRobot-Geräten kompatibel, was der Mehrfachnutzung weiteren Spaß nimmt.

Der Wischroboter erkennt Treppenstufen und Absätze, bleibt allerdings an Teppichen und höheren Kanten einfach stehen und muss auch hier manuell gerichtet werden. Der Scooba 230 ist daher nicht alleine und unbeaufsichtigt einsetzbar.

Im Hinblick auf die Haltbarkeit und Qualität ist ein wesentliches Manko, dass die Frischwasserblase, die Frisch- und Schmutzwasser voneinander trennt, schnell defekt ist. Die Folge sind Fehlfunktionen, die bis zur totalen Übernässung der Bodenfläche führen können. Auf Laminat, unversiegelten Holzböden oder Fliesen mit tiefen Fugen ist der Wischroboter eher keine Hilfe.

In Puncto Automatisierung ist auch der eine oder andere Wunsch offen. Der Roboter lässt sich nicht programmieren (was wahrscheinlich auch gut so ist, denn ohne Aufsicht sollte er nicht eingesetzt werden). Ebenso hat der Roboter keine Fernbedienung, um eine ad-hoc Reinigung zu starten. Durch den kleinen Wassertank (kleiner Roboter) ist eine Vorreinigungsstufe nicht vorhanden, es kann daher bei nicht vorgereinigten Böden oder etwas fahrlässiger Reinigung zu Schlierenbildung nach dem Wischen kommen.

Die Reinigung nach dem Wischen erscheint einfach, hat allerdings seine Tücken (s. Tipps und Tricks). Wird die Bodenplatte fahrlässig eingesetzt bilden sich Schlieren, es kann zu Geruchsentwicklung kommen und teilweise benötigt die Reinigung der Lamellen und Sauglippen mehr Zeit, als die Nutzung des Wisch-Roboters erspart hat.

Reinigung

  • Nach jeder Reinigung den Wischroboter abtrocknen
  • Die Löcher in der Sauglippe sollten nach jeder Reinigung wieder frei gemacht werden
  • Um die Geruchsbildung nach dem Wischen zu reduzieren, sollten die Verschlussklappen des Wischroboters/ der Wassertanks nach dem Ausspülen offen gelassen werden
  • Frischwassertanks nicht zu sehr schütteln

Tipps und Tricks für den Scooba 230

  1. wegen der fehlenden Vorreinigung sollte das zu wischende Zimmer vorher von Staub befreit sein, so können auch mögliche Schlieren vermieden werden
  2. Verschlussklappen der Wassertanks nach dem Ausspülen offen lassen, verhindert Geruchsentwicklung
  3. Den Wisch-Roboter vor dem Anschließen an die Ladestation abtrocknen, verhindert das Anlaufen der Sensoren und damit die Fehlfunktion
  4. Bodenplatte nach der Reinigung wieder richtig einsetzen, da es sonst zu Schlieren kommen kann
  5. Um Schäden an elektrischen Anlagen zu verhindern, sollten die virtuellen Wände genutzt werden, damit der Wischroboter nicht über Kabel wischt
  6. Nach einer Reinigung der Wassertanks etwas Wasser in dem Behälter belassen, damit die Frischwasserblase nicht austrocknet, dann reißt sie nicht und das beschriebene Problem der oft defekten Wasserblase ist minimiert.



Kategorie: Nass-Wisch Roboter

Über die Marke iRobot

iRobot ist die führende Marke aus dem Bereich der Robotor-Hersteller.Das 1990 in den USA gegründete Unternehmen stellt neben Robotern für den Haushalt auch Roboter aus den Bereichen Verteidigung und Sicherheit her. Das erforschte Wissen aus den verschiedenen Bereichen kommt so gerade für den Haushalt ins Spiel, wenn es darum geht, die optimalen Helfer für das Saugen, Wischen oder Reinigen zu finden.

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